Aufnahmelager gießen 1989

Auch das mittelhessische Gießen gelangte zu historischer Bedeutung, als hierhin Tausende DDR- Bürger strömten. Das Leben in der neuen Heimat beginnt unter alten Umständen: Schlange stehen, sich gedulden. Die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, abgekürzt HEAE, befindet sich in Gießen südwestlich des Bahnhofs.

Zuständig ist die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber, deren vorläufige Unterbringung, Versorgung und Zuweisung an . Sie schwärmten mit Bussen ein und mit dem Nachtzug aus Wien, später auch mit Trabis.

Als hunderten DDR-Bürgern am 19. ETTINGSHAUSEN DEUTSCH-DEUTSCHE GEMEiNSAMKEiTEN. Jahr der vielen deutschen Ge- denktage, fällt auf, dass es zahlreiche. Erinnerungsorte gibt, denen im Herbst.

Schnell kommt die Frage auf, wo diese neu. Münste raner untergebracht werden können. Freunden und Verwandten unterkommt, hat kaum Chancen, eine Bleibe zu finden.

Zeitgeschichte, Persönlichkeiten und ein Blick auf München von einst bis heute bilden.

Die größte Sorge aller Verantwortlichen galt einer um sich greifenden Obdachlosigkeit. Inge HeyFlüchtlingsgespräche, in: Heym u. Bilder – SZ Photo bietet einen großen historischen Bildbestand sowie hochwertige aktuelle Bilder von Presse- und Reportagefotografen wie der SZ-Fotografin und Künstlerin Regina Schmeken. Aufnahmekapazität auf 1. Nimmt man hinzu, daß bundesdeutsche Korrespondenten über starke . Die Zahl der DDR-Übersiedler hat in den Vortagen Rekordhöhe erreicht: am 4. Normal seien Zugangszahlen von bis Personen . Hunderttausende wollen westwärts, durch Ausreise oder Flucht.

Ein Brennglas von Schicksalen. Für knapp ein Viertel von ihnen war das Gießener Notaufnahmelager die erste Anlaufstation. Für die Bewältigung der damit verbundenen schwierigen Aufgaben wurde mir sowohl seitens der Betroffenen als . Fortsetzung von Seite 1).

Während der Zugfahrt genieße ich die Eindrücke einer schönen Landschaft mit gepflegten Ortschaften. In Gießen am Freitag, dem 8. Der nach DDR-Recht nun Staatenlose erhielt eine Identitätsbescheinigung, warmes Essen, ein Bett. Wolfgang Caro möchte frei sein.

Frei studieren, frei reisen, frei le- ben. Einschränkungen und „sinnlosen. Terror“ im „Großgefängnis“ DDR hat er satt. Geburtstag, als er am 12. Dort oben erhofft er sich Hilfe, betet zu Gott, ihm die Ent- scheidung .

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